Lexikon mit Begriffen rund um den Maßregelvollzug

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Intelligenzminderung

Intelligenzminderung wurde früher auch als geistige Behinderung bezeichnet und ist angeboren oder erworben. Ursächlich sind Erkrankungen mit Chromosomenanomalien (zum Beispiel Down-Syndrom oder Turner-Syndrom), Stoffwechselstörungen, Schädigungen in der Schwangerschaft durch Alkohol oder Infektionen, Komplikationen während der Geburt (zum Beispiel Sauerstoffmangel) oder Erkrankungen nach der Geburt bis zum dritten Lebensjahr. Abhängig vom Intelligenzquotienten (IQ) wird die Intelligenzminderung in vier Grade unterschieden: leichte Intelligenzminderung (IQ von 50-69), mittelgradige Intelligenzminderung (IQ von 35-49), schwere Intelligenzminderung (IQ von 20-34) und schwerste Intelligenzminderung (IQ unter 20). Die Intelligenzminderung kann die Schuldfähigkeit vermindern oder aufheben.